Fairway Golf

 
 
 
 

Am  Fairway notiert

  • GC Moosburg: Eagle Bar Revival

     IMG 1193GC Moosburgs berühmteste „Bar“ die „Eagle Bar“ zwischen Loch 9 und 17, stand beim Turnier der Wirts Leut wiederum im Mittelpunkt der Clubmitglieder und Gäste. Mehr: Was alles beim Turnier und nebenbei passierte,klick hier.

  • Kaerntner Seniorencup, Finale

    GatterederAlfredKoglerJosefPlieschnigSiegfriedNach Silber im Vorjahr holten die Moosburger Senioren heuer Gold. Zweiter, der Vorjahressieger Dellach und auf Platz drei landete die Mannschaft vom GC Klagenfurt/Seltenheim. Bericht und Fotos aller Teams, klick hier

  • GC Moosburg: Sänger Golfturnier

    IMG 1121Jennifer Ann Hardy und Willy Schildorfer siegten. Rookie, Wolfgang König überraschte. Sängerrunde „Quartetl“ umrahmt die Siegerehrung. Nur ein Spieler spielte mehr als 36 Netto-Punkte! Mehr und alle Bilder, klick hier

  • Kärntner Senioren MM 2017

    IMG 1055Die diesjährigen Kärntner Senioren(innen) Mannschaftsmeister kommen bei den Herren zum ersten Mal vom GC Klopeinersee und beiden Damen vom KGC Dellach. Vizemeister sind die Frauen vom GC Klopeinersee und die Herren vom GC Seltenheim. Bericht, klick hier!

 
 
 
 

Fairway News

News am Fairway

Murhofgruppe fusioniert mit GC 2000

Mit der Fusion mit dem GC 2000 geht der Expansionskurs der Murhof Gruppe auch in diesem Jahr weiter. „In den vergangenen Wochen gab es zahlreiche Spekulationen über die Zukunft der GC-2000-Gruppe. Ich habe nie ein Hehl daraus gemacht, dass ich einen Partner finden wollte, der die Qualität und den eingeschlagenen Weg in Zukunft unterstützt. Um dies zu gewährleisten, war der erste Ansprechpartner für diese Überlegungen die Murhof Gruppe, mit der die Verhandlungen nun erfolgreich abgeschlossen werden konnten“, erklärt dazu GC-2000-Betreiber KR Alexander Paul.

Mehr unter NEWS am Fairway, oder klick hier

2015 07 Golfguide AT

Golfguide für alle Plätze der Welt

Neue Gratis-App „Golfguide & Logbuch“. Golfguide für alle Plätze der Welt „Golfguide & Logbuch“ ist die erste App, in der sämtliche Golfplätze der Welt enthalten sind. Sie liefert zu jedem Club wichtige Informationen wie Kontaktdaten, Routenplanung, Bewertungen usw. und erleichtert damit die Platzwahl und Buchung.

Daneben ermöglicht sie, gespielte Runden in einem persönlichen Logbuch einzutragen.

Die App ist erst seit zwei Monaten auf dem Markt und bereits ein voller Erfolg. „Wir erhalten viel positives Feedback von unseren Usern“, freut sich Regelexperte und Bestsellerautor Yves C. Ton-That, dessen Unternehmen Artigo Solutions die App entwickelt hat.

„Dank der Anregungen unserer User können wir die App ständig weiter verbessern.“ Dass diese rasch umgesetzt werden, zeigt das jüngste Update, das nicht einmal sieben Wochen nach dem Launch erhebliche Verbesserungen enthält: Neu wird angezeigt, aus wie vielen einzelnen Bewertungen sich eine Platzbewertung zusammensetzt. Zudem können den Logbucheinträgen nun Scorekarten hinzugefügt werden. Und schließlich wurde das Logbuch um eine Sortierfunktion erweitert: Wenn man den Namen eines Mitspielers antippt, werden alle Runden angezeigt, die man gemeinsam gespielt hat. „Unsere User dürfen sich freuen, denn wir haben für dieses Jahr noch viele weitere neue Features vorgesehen“, verrät Ton-That, dessen erklärtes Ziel ist, die App zu einem Must-have für jeden Golfer zu machen.

„Golfguide & Logbuch“ ist ab sofort kostenlos im iTunes App Store verfügbar.

Flight Franz FlightKlammerKGO2015GEPA-20051582042 KlammerKGO2015GEPA-20051582040 DavisKGO2015GEPA-20051582085 GEPA-20051582086 Krach-HelmuthReichel Krach-Klammer Krach wiesberger bernd England-Abfahrer

HÄSI`S News am Fairway

Ein alter „Freund“ besuchte unseren Klammer Franz

Zumindest so schilderte der „Kaiser“ sein Dilemma, als er anlässlich seiner „Trophy“ auf den Back Nine mit einem Socket startete. Da sich dieser üble Golfgenosse nun mal bei Klammers Eisen wohlfühlt, war es diesmal nix mit dem Super-Score des Mooswalders. Was dem rundum gelungenen Event am GC Kaiserburg nicht schaden konnte. Das Turnier hatte wieder Melde-Stopp – zu viele wollten dabei sein, wenn der Olympiasieger ruft. Gefüllt auch die heimeligen Räume beim „Weltcup-Poldl“, wo sich abends zuvor auf Einladung von Hirter Bier (Astrid Matchett-Krenn, Dietmar Krenn) Sponsoren und alte Weggefährten getroffen hatten. Unsereins nahm sich zwei Stückerl Backhendl vom reichlich gedeckten Buffet, denn diese sind immer schon ein Geheimtipp bei Uschi und Leopold gewesen.

Bild links: Klammer-Flight am 1. BKK-Tee: Hans Olbertz vom Colonyhof (81 Netto), der "Kaiser" (77 Netto), Herbert Waldner (30 Netto, Stableford) und Seltenheim-Präsident Robert Kanduth (31 Netto, Stableford; alle von li.)

Was keiner ahnen konnte, aber dennoch wahr wurde: die heurige Klammer-Trophy startete und endete mit Schönwetter! Bei knapp 30 Krügerl im Schatten der Nockberge und bayrischen Würstl von Mandi Wimmer (wie immer)  zeigte sich der Platz trotz vorhergehender Hagelstürme in toller Verfassung, teilweise Pfützen in den Bunkern taten diesem Zustand keinen Abbruch. Die Grüns gut präpariert, die Scores waren akzeptabel: Brutto-Sieger wurde Georg Fiala vom Colony Club Gutenhof mit einer 75, bei den Damen Gudrun Gattner vom Gut Thailing mit 88 Schlägen. In der Klasse A war Michi Grabner, Villachs Profi-Eishackler in New York, nicht zu biegen – ebenso wenig wie Didi Tragbauer (St. Veit), Klaus Mangold (früher mal Präsident des altehrwürdigen Eishockey-Clubs Bad Tölz) und Markus Polessnig (GC 2000) in den weiteren Klassen. So weit, so toll.

Was nach dem Turnier Rang und Namen hatte, traf sich auf der Terrasse mit Blick in die St. Oswalder Schiberge. Gesichtet: Dr. Peter Sternig (OA Urologie im Klinikum Klagenfurt) mit seiner herzallerliebsten Alexandra, Ivan Marzola (mit mannigfachen Spenden für Golf-Aufenthalte in der Lagunenstadt Grado), Gerhard Brüggler (Schi-Eventer, GC Wörthersee), Pipo Kinniger  vom Kreuzbergpaß, Dr. Helmut Lacher (Münchener Kinderwunsch-Doktor), KGV-Chef Gerald Brod, Touristiker Christian Kresse (mit einstelligem Handicap, aber 93 Brutto), Ronnie Krach (KGC, jetzt stolzer E-Boot-Kapitän), der „schwarze Gustl“ Starek mit Gattin Yara, Häsi-Intimus Günther Rybarczyk (der weiße Alaba der 70er Jahre bei Bayern München), Rudi Moser (früher Eurosport-Reporter, jetzt mit John-Daly-Outfit, sehr gewöhnungsbedürftig!), Franz Wittmann (GC Adamstal) mit seiner Rolanda, „Kirchheimerhof“-Capo Gerald Hinteregger, „Mister Filzkugel“ Ronnie Leitgeb, Harry Lüftner, der Mann der tausend Weine aus dem Gegendtal).

Schlechte Nachrichten seien hier nicht verschwiegen: das Abendessen per Selbstbedienung vor der Siegerehrung war einfallslos; die gegrillten Rindstückchen waren zäh wie Juchtenleder, der Thunfisch versalzen und ausgetrocknet. Und wer es „kalt und warm“ haben wollte, der war in der überfüllten Zwei-Kabinen-Dusche nicht zu beneiden. Dort hieß es nämlich: gesotten oder erfroren. So gesehen war bei der diesjährigen Klammer-Trophy ein Schuss Fatalismus von Vorteil.

Kärntens Nummer eins am 19. Loch

Ein Nachtrag zur Klammer-Trophy sei mir erlaubt. Es ist nämlich so: Schon lange bin ich ein Fan und klitzekleiner Freund von Claudia Kienberger, sie ist die Sängerin der bekannten Kärntner Musikgruppe "Die Karawanken". Seit sich Mastermind Bert Stubinger, "meine" Claudia und Synthesizer Christian Triebelnig außerdem zur Formation "Die Tiger" zusammengetan haben, eilt diese Dreier-Band von Erfolg zu Erfolg. Jetzt haben sie auch endlich den Kärntner Musikhimmel gestürmt, sind mit dem Song "Valiabt in Kärnten" (siehe Cover) die Nummer eins in den Charts hierzulande. Schon vor gut einem halben Jahr belauschte ich das Trio im Hotel "Zur Post" in Bad Kleinkirchheim. Mit mir bei einem Flascherl Rot Ex-Bergbahnen-Chef Walter Putz, der ebenso wie ich von dessen Live-Auftritt mehr als angetan war. 

Schon damals hegte ich den Wunsch, dem seit Jahren musikalisch verarmten Klammer-Turnier mit den "Tigern" neuen Wind einzuhauchen. Und jetzt hat alles gepasst - die bestens vorbereitete Crew um "The Voice Claudia" begeisterte Zuhörer, Tänzer, junge Damen, ältere Herren und den Kaiser Franz, der mit seinen Töchtern und Gattin Eva heftig das Tanzbein bediente. Da tut einem die saftige Gage, die zu berappen war, nicht weh.  

Finkenstein: Beim Pro/Am mittendrin und adabei

Gruppenbild (leider) ohne US-Dame: „Kaiser“ Franz, Rhys Davies, Michi Grabner, meine Wenigkeit,  Dr. Ronald Graf (v. li.)

Leider, erst heute sind bei mir jene Fotos eingetroffen, die die Firma GEPA beim heurigen Pro/Am zur Kärnten Golf Open gemacht hat. Ein Dankeschön an den wirklich herausragenden Knipser Daniel Götzhaber. Okay, also was war diese Heerschau an ziemlich pausbäckigen Pros und Adabeis tatsächlich für ein Event auf dem Finkensteiner 18-Loch-Parcours? Gelungen? Verkorkst? Von jedem etwas, sage ich. Vor allem aber ziemlich nass, denn das hinlänglich angekündigte Italientief verhüllte pünktlich am Mittwoch Dobratsch und Mittagskogel ein ums andere Mal.

Aufgefallen ist mir schon an der Abzweigung von der Faakersee-Straße zum Golfgelände die Unmenge an Werbetafeln. So viele waren es diesmal, dass das extrem aufgerüstete Equipment der Kärnten-Werbung trotz aller Liebe auch mal zu übersehen war. Was das wohl alles gekostet haben mag: übergroße Plakate, deren Herstellung, An- und Abbau, Prospekte, Broschüren. Großes Fragezeichen, lieber Christian Kresse! Am Auto-Park mit den neuesten Mazda-Modellen hatte ich dennoch einen Aha-Effekt: Ein Flitzer mit großdimensionalem Aufdruck zur Open musste einem in die Augen stechen. Warum gab es im Kärnten-weiten Straßenbild nicht selbige Testimonials? Ich jedenfalls hätte mir eines auf meinen KIA kleben lassen. Sie, vereinzelter Leser, auch?

Ein Reinfall war die Pressekonferenz vor dem Pro/Am-Start. Das VIP-Zelt zwar gut gefüllt, aber Presseleute schienen dünn gesät. Nach knapp zehn Minuten verschwanden fast alle Schreiberlinge, nicht ohne noch schnell einen Snack oder ein Getränk zu erhaschen. Auch der anfängliche  Disput am Zelteingang war für mich nicht der Rede wert. Sprich, ich als Kolumnist der einzigen Golf-Plattform in Kärnten und wieder als Dauer-Caddie von Franz Klammer vor Ort war dem Empfangs-Duo nicht mal einen kernigen Gruß wert. So weit, so traurig. Auch ein Mädchen mit einem „Antenne Kärnten“-Mikro schien ratlos im Terrain zu sein. Wahrscheinlich angesichts des nicht hoch genug eingeschätzten Events eine Volontärin.

Bild links: Drivte an den ersten Abschlägen wie Tiger: Franz Klammer (spielt angepasste Titleist-Schläger)

Glück hatte ich mit meinem Flight. Endlich hatte mein Freund Klammer seinen Wunderwuzi-Trolley dabei. Ihn beherrschte ich zwar 18 Loch nicht ganz sauber, aber die Mitspieler waren toll. Als Pro stand uns der Waliser Rhys Davies (derzeit Dritter in der Wertung „road to Oman“) zur Seite, kräftig unterstützt von Michi Grabner, den Villach Profi-Eishackler, der in der NHL bei den New York Islanders scort. Ihn habe ich bei der WM in Prag vergeblich im rot-weiß-roten Team gesucht. Michi schon am zweiten Tee zu mir: „Mich hat leider keiner angerufen“. Ich verstehe das nicht, dass ein Vorzeige-Sportler bei einem WM-Turnier übergangen wird. Komplettiert wurde unser Quartett durch Dr. Ronald Graf aus Zell am See. Er ist normalerweise für die Zähne von Kärnten-Werber Kresse zuständig, sein 9er Handicap zeugt allerdings auch von viel Talent und einen kräftigen Schuss Freizeit. Sorry, fast hätte ich Davies´ Freundin vergessen, die beherzt dem Regen trotzte. Ein bildhübsches Mädchen aus Tennessee übrigens.

Solides langes Spiel, kurzes ebenso wenig spektakulär: der liebenswerte Rhys Davies aus Wales (Bild rechts oben)

Bild links: Zeigte stolz dem Platz die Zähne: Dentaldoktor Graf (GC Urslautal) mit Pink-Driver

Alle Fotos GEPA

Beim Abendessen und der Pro/Am-Siegerehrung war ich nicht mehr dabei. Es war ganz schön frisch geworden, auch im Festzelt. Das hat mir mein Freund Ronald Krach Tags darauf erzählt, der zuhause in Reifnitz in der Badewanne intensiv gegen eine durchaus mögliche Erkältung ankämpfte. Das war aber auch der Tag, an dem übrigens die VSV-Recken das interne Match gegen die KAC-Kufenflitzer für sich entschieden. Zu Pfingsten (sonntags) bin ich wieder im Dunstkreis des Faaker Sees, denn ein Score von 10 unter Par, wie am Augusta 2015: Klammer (zeitlich) vor Bernd Wiesberger, zeugt von der  herausragenden sportlichen Qualität der Kärnten Open.

Klammer bezwingt Magnolien Alley in Augusta

Jetzt, nach dem erfolgreichen  Masters-Erstling für Bernd Wiesberger, kann ich ja ein Geheimnis lüften. Es ist nämlich so, dass unser Schikaiser Klammer die ehrwürdigen Fairways und geplätteten Grüns in Augusta gerade mal zwei Wochen zuvor schon gespielt hat. Und das sogar zwei Mal! Bei unserem traditionellen Karfreitag-Fischessen (Ossiachs Haubenkoch Satran war wieder in Hochform) hatten wir einen fast entrückten Franz am Tisch. Was er alles über seine beiden Golfgänge zu erzählen wusste, ließ uns mehr als staunen. Natürlich wollte ich seine Schilderungen vor dem Masters-Start an meine vereinzelten Leser weitererzählen. Leider hat der Mooswalder aber sein Handy mit den entsprechenden Schnappschüssen in seiner Datei beim Treff in der Stiftschmiede nicht mit im Gepäck – auch Gattin Eva und Töchterchen Steffi konnten nicht aushelfen. Auch Dellachs Ronnie Krach nicht, der ja bekanntlich die Thai-Plätze mit den weiblichen Caddies bevorzugt. . .

Dennoch kann ich mit dem gewissen Hauch Augusta dienen. Mein bayrischer Freund, der ehemalige Professionell Heinz Schmidbauer, war schon ein gutes Dezennium vorher auf Georgias schönster Ecke. Das Foto mit den obligaten Remember-Anhängern zeugt davon.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Warum wird Chi-Chi von Jimenez kopiert?

Okay, in Thailand war er – weil vorerst im Spitzenfeld – löcherlang im Live-TV zu sehen. Gut, gut, ich mag ihn ja auch, nicht nur weil er nach seiner Hochzeit ein  zuagroaster Österreicher ist. Ja mei, schön ist er ja nicht. Pummelnase, rote Haare, gedrungene Gestalt. Nur,  spielen kann er immer noch toll. Beliebt ist er auch, der Miguel Angel Jimenez. Bei Mitspielern, Medienleuten und Publikum.  Aber seit seinem viertägigen Auftritt in den Black Mountains (das Signature-Loch 11 ist eines der Lieblingslöcher von Mister Dellach Ronald Krach; meinen „Nachruf“ unten schon gelesen?), also seit dem vergangenen Wochenende habe ich mit dem Senor so meine Schwierigkeiten. Wenn Sie wissen wollen, warum, dann müssen Sie mir ins Jahr 1995 folgen.

Damals war ich in und um Miami auf Recherche und lud mich selbst (damals Kolumnist des Hamburger Golf-Magazins) zum Senior –Turnier in Key Biscayne ein. Dort war es für die Veranstalter des PGA-Events „a pleasure to give you and your woman an attendants with Mister Chi-Chi Rodriguez“. Welche Ehre!  Folglich waren wir German (Austrian) „Krauts“ am Finaltag in der unmittelbaren Gefolgschaft der Golflegende aus Puerto Rico. Außerhalb der Fairways waren es gut tausend kunterbunt Gekleidete, die jede Geste von ihm beklatschten und nach dem Einlochen ihn mit frenetischem Beifall bedachten. Vor dem neuen Abschlag kamen sie dann zu Hunderten, auf dass er ihre Kinder streichelte und jede Menge Bonbons aus dem Bag zauberte. So gesehen war sein Turnierauftritt die reinste publicity-show, bei der er trotz der regelmäßigen Ablenkungen unter die Top-Five kam. Unglaublich. Ob es so was heute noch geben könnte?

Bild: Key Biscayne in den 90ern: Chi-Chi Rodriguez während eines Profiturniers mit (meiner) Frau

Im Oktober wird Chi-Chi 80 Jahre alt/jung. Seit 1998 hat er einige Stents in seinen Herzkranzgefäßen, lebt in Clearwater (Florida) und träumt sicherlich von seinen 38 Siegen auf der Tour. Aber er wäre nicht der weltberühmte charismatische „Candyman“, hätte er seinen sogenannten „Toreador Dance“ vergessen. Diesen pflegte er meist nach Birdies der staunenden Umwelt zu präsentieren, um den Putter schließlich nach Musketier-Manier seitlich wie ein Schwert einzustecken. Und jetzt erst komme ich zum Knackpunkt der Geschichte: Dieses bislang nur von ihm  praktiziertes „Handling“ verwendet jetzt auch der Jimenez. Es sieht beileibe nicht so selbstverständlich und locker aus, aber anscheinend bleibt er bei diesem Chi-Chi-Unikat. Sollte er allerdings meine zweifelnden Sätze lesen, wird er es sich vielleicht doch noch überlegen, was Eigenes und Unverwechselbares einzubringen. Mich würde das als alter Chi-Chi-Fan Genugtuung bedeuten. Hola.

 

Sag zum Abschied leise „Servus“

Ja, so muss Symbiose gehen: langjährig erfolgreiche und freundschaftliche Zusammenarbeit des Teams Krach/Dr. Reichel

Ronald Krach, der Doyen der Kärntner Golfmanager, will heuer mehr privatisieren

„Herr Rainer, der Chef würde gerne noch einmal mit Ihnen sprechen!“ Dorli Slamezka, rechte Hand von Bergbahnen-Geschäftsführer Walter Putz, ließ mich also zum zweiten Mal die schmale und steile Holztreppe im Bürogebäude am Fuße der Kaiserburg-Abfahrt hinaufschnaufen. Das war im schneereichen Winter 1985 – und ich wollte partout die anstehenden konzeptionellen sowie personellen Entscheidungen für den Start der noch nicht eröffneten 18-Loch-Golfanlage in Bad Kleinkirchheim-Reichenau total umkrempeln. Am Abend trafen wir uns nochmals bei Ehefrau Ingrid Putz in Ihrem damals beispielgebenden Bio-Hotel und versuchten, eine stinknormale „Suppn“ statt Körndlkost zu bekommen. Was damals noch keiner wusste: Aus diesem zweiten Zusammensein entstand die innige, bis heute andauernde Freundschaft Putz/Rainer. Also holten wir bald schon Gordon Manson aus Oberösterreich als Chef der Golfschule und meinen langjährigen Freund und Tennis-Coach Ronald Krach aus dem goldenen Mainz als Golfmanager in die Nockberge. Fürwahr: zwei Fliegen auf einem Streich.

 

Links: Nur im pinkelwarmen Südost (Thailand) taut er auf: Ronnie zeigt sogar dem Klammer Franz, wie es mit dem kleinen Hölzchen klappt. Bild rechts: Schau da Ernst, wos mocht da Ernst für ernstes Gsicht: Ronnie mit der befreundeten Austropop-Legende Wolferl Ambros

Gordon war damals und viele Jahre noch der Startrainer schlechthin, seine Schüler in wenigen Monaten bereits Seriensieger. Ronnie war stante pede Herr der BKK-Ringe. Er nahm sich des leidigen Feinschnitts auf der Harradine-Anlage an, war bei meinen theoretischen Dia-Golflektionen für die Beherbergungsbetriebe im Alljahres-Kurort mit Rat und Tat dabei. Wir kreierten mit Zauberpinsler Brandy Brandstätter ein eigenes jährlich erscheinendes Club-Magazin („Birdie“), das noch lange Jahre für Aha´s bei Österreichs Werbebranche sorgte. Wir waren in allen deutschen Fachzeitschriften mit Reportagen, mit Ideen und tollen Offerten präsent.  Ronnie ging auf Werbereise zwischen Stuttgart und Nordsee – mit erstaunlich vielen Spontanbuchungen.  Wir holten für das erste Turnier die Hundertschaft der ZDF- und Lufthansa-Golfer (deren Präsident war Ronalds „Bekanntschaft“, und ich Mitglied in der exklusiven Sportgruppe der Mainzelmänner)) zu einer Woche in die Nockberge. Wir ließen für meist ausgebuchte Hotel-Wettspiele keinen noch so weit entfernten Promi aus, die auch kamen. Und wir luden zu den bald traditionellen Drei-Bäder-Turnieren Golffreunde aus Bad Tölz und Bad Griesbach ein. Die bayerisch-kärntnerische Dreisamkeit lebt noch immer, wenngleich nicht mehr so ausschweifend und wettkämpferisch wie damals. Und dann kam der Klammer Franz! Frisch infiziert mit dem Golf-Virus, den er sich in Übersee eingefangen hatte und total motiviert für seine anstehende Dimple-Karriere, fast so wie damals vor seiner Olympia-Abfahrt in Innsbruck. Schon bald gab es die „Klammer-Trophy“ (heute noch eines der wenigen BKK-Golfhighlight) – und mit dem Event jede Menge ORFler, alte Sportgrößen und wichtige Leute aus der Industrie. Später wurde der „Spaghetti-Cup“ initiiert, bei dem die Südtiroler Golffreunde Haubenköche en masse per Helikopter nach Kärnten hievten und unüberschaubar tolle Preise mitbrachten.

Dann wurde der 9-Loch-Kurs bei Patergassen aus dem Boden gezaubert (heute noch die optimale Übungsanlage hierzulande). Und Klammer sorgte für den Österreich-weit größten Golf-Urknall, als er 1989 seinen US-Trainer-Guru (und Taufpaten von Tochter Sophie) Peter Kostis samt dem frisch gebackenem British-Open-Sieger Mark Calcavecchia, Amerikas (bis heute noch) beliebtesten Club-Swinger Fred Couples und Weitenjäger Tom Purtzer nach Kleinkirchheim holte. Die vier Werltstars spielten ein 9-Holes-Skins-Game um damals lächerliche 180.000 Schilling. Aus Freundschaft zu Franz – und mit Begeisterung über die BKK-Fairways. 

Bild: Eins, zwei, drei, wer hat das Glück: Ich, denn die hübsche Mainzerin (gest. 2003) wurde meine Frau – und Ronnie musste sich anderwärtig trösten

Ich kann mich noch an die Worte von ORF-Starregisseur Luggi Schmidtleitner erinnern, als er aus drei Stunden analogem Film-Rohschnitt eine halbstündige Sendung bastelte: „ So was hat Österreich in Sachen Golf noch nie erlebt!“ Wahrlich, die TV-Legende hatte recht. Und mittendrin immer Sir Krach, mit „casual“ Dress, integrem Benimm und felsenfestem Fachwissen: Was war ich stolz auf meinen Busenfreund, mit dem ich jahrzehntelang zuvor in Germany so ziemlich alles teilte, was es zum teilen gibt.

Natürlich konnte es in den 90er Jahren so nicht weitergehen in Bad Kleinkirchheim. Die Gästezahlen waren rückläufig, in Kärnten waren konkurrierende Golfplätze wie die Schwammerln aus dem Boden gewachsen. Die auswärtige Klientel wurde weniger, aber die Green-fees wurden um einiges teurer. Viele Clubmitglieder wechselten zu neuen Vereinen. Als der Golfbetrieb in den Nockbergen  (auch wegen nachlassendem Interesse der Hotellerie) zu stagnieren begann, heuerte Ronald 1999 samt Lebensgefährtin Melanie beim austro-kanadischen Multi Frank Stronach an. Fortan steuerte er das gesamte Clubgeschehen im „Fontana“, Österreichs Golfadresse Nummer 1, wo übrigens unser aller „Kaiser“ Franz Ehrenmitglied ist. Als Stronach nach einiger Zeit  mal ganz nebenbei fragte: „Stimmt es, dass du gut kochen kannst?“ – und Ronald (dank meiner Ausbildung, sic!) bejahte, war der steinreiche Frankie-Boy erleichtert: „Okay Ronnie, bist du jetzt auch food-and-beverage-Manager“. Krach hatte damit sicherlich die oberste Leiter im österreichischem Golf-Business erreicht. Aber auch einen kaum zu stemmenden Irrsinns-Job zu bewältigen. Wow!

Dass er 2002 seine beruflichen Zelte in Dellach an der Südseite des Wörther Sees aufschlug, war ein  Meilenstein für ihn und den Kärntner Golf Club (KGC). Denn der Schladminger war unwiderruflich zum Doyen aller rot-weiß-roten  Golfmanager geworden, zudem fand er in Gönnerin Heidi Horten, Vorstand (Dr. Reichel) und allen Mitgliedern das, was man zuweilen als zweite Heimat bezeichnet. Von Anfang an schwang Ronnie das Zepter zwischen den 19 Löchern mit Gelassenheit und Professionalität, war beliebter Chef der Greenkeeper und sonstiger Helfer, gestaltete Siegerehrungen mit Grandezza. Die nunmehr zwölf Jahre andauernde Symbiose zwischen ihm und dem Dellacher Nimbus ist bis dato beeindruckend - auch der feine Zwirn und die handgemachten Lederschuhe, die er lässig zu tragen wußte. Der Weg zu mir auf die Simonhöhe ist jetzt mit seinem Standort in Reifnitz kürzer geworden, wir treffen uns daher oft zum Köcheln, Pilze suchen, fachsimpeln und zum guten Tropfen (GrünerVeltliner, kernig und doch elegant). Mit heurigem Jahr hört Ronald Krach (66) als Kärntens managender Golf-Grandseigneur auf mit seiner umtriebigen "full time"-Arbeit. Allerdings nicht ganz, nicht unmittelbar, vielleicht mit einer klitzekleinen Träne zum Abschied, die man allerding nie sehen wird. Danke werden viele zu ihm sagen. Ach ja, eines noch: Dass er einige Stunden pro Woche (eher im Hintergrund) weiterhin auf das so erfolgreiche KGC-Werkl schaut, steht fest.

Wiesberger: Super-Monat für die „graue Maus"

Der jetzt zu Ende gegangene „Desert Swing" ist wahrlich bemerkenswert. Spielte doch Österreichs Vorzeigegolfer Bernd Wiesberger bei den drei Turnieren auf der arabischen Halbinsel herausragende Scores. Wer weiß, wenn es in der Woche zuvor das 16. Loch beim Commercial Bank Qatar Masters nicht gegeben hätte, ob der Burgenländer nicht sogar Erster geworden wäre. Aber das kurze Par-4, das die meisten mit Bravour über einen Sandhügel vor dem Grün vom Abschlag aus attackierten, war für Wiesberger am Moving Day und in der Finalrunde ein Stolperstein, auf dem er zwei Schläge liegen lassen musste. So wurde aus einem durchaus möglichen Sieg „nur" der dritte Platz. Schade! Wiesberger allerdings ist derzeit 48. (!) im Welt-Ranking, acht Plätze vor Tiger Woods. Wahnsinn! Hätte uns jemand vor zwei bis drei Jahren dies vorausgesagt, wir hätten ihn wohl für verrückt erklärt.

Wiesberger (Bild)  ist derzeit 48. (!) im Welt-Ranking, acht Plätze vor Tiger Woods.

Apropos die Wahrsagerei! Noch haben wir eine Schneedecke im Süden der Alpenrepublik, aber die „Kärnten Open 2015" kommt schneller ins Land, als man jetzt noch glaubt. Gespielt wird wieder in Finkenstein, und zwar vom 21. bis 24. Mai. Und warum mir dabei der Name Gary Stal einfällt? Nun, der Frenchman war 2012 in Seltenheim am Start und gewann. Jetzt, keine drei Jahre später, wurde er zu Europas Golfer des Monats Januar gekürt, nach seinen Sieg vor drei Wochen in Abu Dhabi (HSBC Championship). Nebenbei bemerkt: Dem Mann mit dem „Red Hot Chilli Putter" wurden 380.000 Euro dafür überreicht.

Also, bleiben wir bei unserem Heimatturnier auf der Challenge Tour, die ja bekanntlich drittklassig sein soll. Aber wer außer an Stal sich noch an andere klangvolle Namen erinnert, der wird einräumen, dass die Kärnten Open als erklärte Schußrampe für „höhere Aufgaben" herhalten kann. Ich erinnere mich an 2010 in Seltenheim, wo Thorbjörn Olesen aus Dänemark (jetzt 32. der europäischen Rangliste) und Scott Jamieson aufteeten. Oder an 2012, da der Deutsche Maximilian Kiefer, US-Boy Peter Uihlein (jetzt schon 13. in Europa) und Danny Brooks aus England an Klagenfurts Peripherie drivten und pitchten. Sogar Oliver Wilson (schon mal im Ryder-Cup-Team), den ich als Klammer-Caddie bei seinem Auftritt am Längsee keine Zukunft mehr einräumte, ist wieder voll im Saft (Nummer 54 im Europa-Ranking). So gesehen ist der Mai-Termin am Faaker See Pflicht für alle, die künftige Weltklasse-Kapazundas sehen wollen.

 

Im Wasser gelandet . . . 

                        

. . . bin ich seit November. Wenn allerorten die Clubhäuser verwaisen und die fahlgrünen Spielbahnen zugeklappt werden, gebe ich mich nämlich meinem allerliebsten Hobby hin. Ich bin Fliegenfischer seit Kindesbeinen an – und die (obere) Drau ist mein Traumrevier. Unterhalb der Radlacher Brücke geht mir die Seele beim Panoramablick auf: flussabwärts das Reißeck, rechts die Hinterseite vom Goldeck, links das schier unerschöpfliche Kreuzeck-Gebiet, hinter mir die Dolomiten-Ausläufer bei Lienz. Und wenn man noch eine stattliche Rainbow (Foto) überlistet und für den Heiligen Abend vakuumverpackt einfrieren kann, dann ist das Leben für unsereins echt lebenswert. Auch ohne hole in one.

Zurück bleiben schöne Erinnerungen und Gedanken auf schlimme Ereignisse – auch was unseren Golfsport betrifft. Ein seltenes Birdie im Zählwett, eine verachtenswerte 9 auf einem Par 3. Rein spieltechnisch gesehen ein paar Ausrutscher eben. Aber was gab es Neues in unserer Heimat? Ich glaube, dass wir hier in Kärnten in Sachen Golf auf der Stelle treten. Die mannigfachen Aufbruchstimmungen der späten 80er Jahre sind out, Pleiten gab es bereits hinlänglich. Trotz der „Carinthian Open“ und einiger sicherlich beachtenswerter Charity-Turniere tut sich seit langem nicht wirklich viel. Weiterhin fehlt es an lässigen Ideen, hingebungsvollen Sponsoren und der Akzeptanz bei Medien und bei der Bevölkerung. Und trotz heftiger Bemühungen von Tourismus-Chef Kresse und unserer Ikone Klammer war, ist und bleibt die Golfdestination Kärnten ohne Aha-Effekt.

Über den Winter werden sich wieder viele von uns in Thailand, Südafrika, der Türkei oder auf den Kanaren tummeln. Unzumutbaren Reisebedingungen durch Flugstreiks, horrenden Greefee-Preisen und politischem Greuel zum Trotz. Das Karussell zwischen Abschlag und Doppelbogey soll sich schließlich  auch in den Ferien drehen, mittendrin der Einzelne oder die Gruppe. Abstand nehmen von Kaufrausch und schneelosen Hängen heißt die Devise. Aber ich sage: Jedem das Seine, ob mittendrin oder nur dabei. Allen meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich – wo auch immer – ein beschauliches Fest, lässige Feiertage und einen guten Rutsch. Wenn der Golf-Gott es will, treffen wir uns 2015 wieder beim „Fairway“.

Powergolfer Ortner bietet 15.000 hochprozentige Adressen an

Das Bild oben ist keine Fotomontage, sondern die derzeit immer noch aktuelle Wahrheit: Unser Bad Kleinkirchheimer Ex-Schistar Wolfram Ortner hat schon lange die schneeweiße Balata-Kugel in die Ecke geschoben, um Raum für seine multiplen Geistesblitze und unternehmerischen Freigänge zu haben. Jetzt macht er wieder auf seinen World-Spirits Guide 2015 aufmerksam, in dem 15.000 (!) hochprozentige Adressen von Restaurant, Bars, Hotels, Destillerien, Spirituosen-Shops und Fachverkäufer gelistet sind. Auch online ist der „Schnaps-Atlas“ zu benutzen – wenn man 22 Euro pro Jahr hinblättert.

Die Wertungen bei den World-Spirits Awards (ASW) sind ausschlaggebend für die jeweiligen „Hitparaden“ der destillierten internationalen Kostbarkeiten und so gut wie unantastbar. Die nunmehr dritte Karriere des vollschlanken „Nocki“ ist – nach dem Verkauf seiner „Destillata“-Rechte –die bis dato ergiebigste. Angefangen hat die Erfolgsgeschichte des 54jährigen Kleinkirchheimer Lehrer-Buben allerdings mit den zwoa Brettln, die in Österreich fast die Welt bedeuten. 1978 war das erste Highlight, beim Ganslernhang-Slalom in Kitz wurde Wolfram Fünfter. Bei der WM 1982 in Schladming sogar Kombi-Vierter. Permanente Verletzungen verhinderten aber seinen Sprung nach ganz oben.

Ich kenne den Wolfram schon lange. Eigentlich wäre er mit seinen Vorkenntnissen (Hotelchef) der ideale Kurdirektor von Bad Kleinkirchheim gewesen. Oft haben wir bei einem gepflegten Roten darüber diskutiert, hin und wieder auch die Eisen gekreuzt. Und einmal war er der lässige, noch berühmte und aufmerksame Schi-Guide auf der K 70, als ich mit dem BURDA-Verlag einen Wochenend-Trip in die Nockberge organisierte. Wer mit dem ehemaligen Kraftgolfer eherne Details über Schnäpse aller Art bekommen möchte, kann ihn natürlich durchaus anrufen (Tel. +43 4240 760).   

 

Last Shots über die Kärntner Golfszene

*  Das Laub fällt seit Tagen in farbiger Pracht – Indian Summer im ganzen Bundesland. Die allerletzten Turniere werden gespielt, wobei immer wieder auffällt, dass für Greenkeeper-Matches extrem viele Meldungen in den Sekretariaten eintreffen. So auch in Finkenstein, wo sich 118 (!) Starter beim 2er Scramble eingefunden hatten und der Blick auf Karawanken, Dobratsch und Hochalmspitze weitgehendst schneefrei blieb. Das soll sich in den nächsten Tagen ändern – schaun wir mal. Herausragend beim Faakersee-Event der erste Brutto-Platz: den holten sich Helmut Buxbaum (+1) und Manuel Grünanger (-2) mit unglaublichen 45 Punkten. Tiefe Verbeugung vor den Mannen aus Pörtschach.

*  Tags darauf gab es auf selbigen Geläuf das Turnier des „Kärntner Sportpresse Club“. Es gewann Andi Schwab aus Schladming (34 Brutto), vierter wurde der Finkensteiner Christian Kresse. Allerdings sei eine Fußnotiz erlaubt: der frühere adidas-Mann (von mir schon Anfang des Jahres geschmäcklerisch gemeldet) hat mit Presse ebenso wenig am Hut wie Tourismus-Kärnten-Chef Kresse.

*  Am Sonntag bekam ich Krankenbesuch. Denn die erste Erkältung hatte sich eingenistet. Ein befreundeter Golfer war es, der sich bei mir die World Matchplay Championship auf SKY ansehen wollte. Trotz aller Spannung kam bei uns keine Freude auf. Zum einen waren alle vier Finalisten farblose Profis, vor allem der Schwede Henrik Stenson löst allenthalben hemmungsloses Gähnen aus. Sein Bezwinger und daher neuer Champion ist ein Finne, der zum Lachen in den Keller geht: Mikko Ilonen. Zum Drüberstreuen fand das eigentlich hochrangige Turnier am Course in Kent statt, gerade einen Abschlag entfernt von der alten und bekannten Rennstrecke in Brands Hatch im Londoner Südosten. Und von dort lärmte es stundenlang über die Fairways, denn ein zeitgleiches (!) Superbike-Rennen sorgte für den ungewohnten Lärmpegel. Wer die beiden Termine plante, muss ganz einfach ein behandlungsbedürftiger Schwerhöriger sein.

Bemerkenswertes Greenkeeper-Turnier am Wörthersee-Südufer

 

Eine randvolle Startliste zum traditionellen Greenkeeper-Turnier gehört in Dellach ganz einfach immer dazu. So auch heuer, als sich Mitte Oktober bei herrlichem Sommerwetter jede Menge KGCler und eine bemerkenswert kunterbunte Gästeschar zum Ryesome-Vierer (2er Scramble) am Wörthersee-Südufer eingefunden hatten. Dabei diesmal mein allerbester deutscher Freund Günther Rybarczyk (Foto, Mitte), ehemals Bayern-München-Verteidiger mit Europapokal-Erfahrung. Als er Mitte der 70er zu meinem „Heimatverein“ Mainz 05 wechselte, dessen Spiele ich als Journalist in die Blätter (BILD) brachte, entstand unsere gegenseitige Sympathie. Seit meinem Turn zum Burda-Verlag in München und meiner Rückkehr nach Kärnten besucht er mich – nach wechselvollen Berufsstationen als Trainer und Sportdirektor des Fußball-Bundesliga-Aufsteigers Paderborn – mit seiner bildhübschen Isabella (und bis zum kürzlichen Tod von Malteserhündin Lisa) vor allem zum Schifahren auf der Simonhöhe.

 

Auch er ist in seine bayrische Heimat (Altötting) zurückgekehrt .Seit einigen Jahren schon bewegt er  mehr oder weniger gekonnt Hölzer und Eisen, mit ihm zusammen im Team konnte man sich demnach durchaus Chancen ausrechnen. Doch weit gefehlt: Wir beide landeten im Niemandsland, in gefälliger Runde allerdings mit Manager Ronnie Krach (Foto, links) und seiner aparten Hildegard. Dass wir partout nicht die einzigen waren, die unter Normalform spielten, bewies auch „Kaiser“ Franz Klammer (re.). Der Mooswalder, chauffiert von Gattin Eva, ist derzeit ganz fest auf dem Gesundheitstrip und nimmt seine Scores nicht unbedingt ernst.

 

Übrigens: Was die erfolgreichen Keeper samt Anhang bewirtungsmäßig auf die 19 Dellacher Holes zauberten, war aller Ehren und ein nachträglich herzliches Dankeschön (auch von „Alaba“ Rybarczyk) wert.

Downhiller-Treffen in Dellach und in den Nockbergen

 

Stahl einmal sogar Franz Klammer die Schau: Englands Downhiller Konrad Bartelski (3. v. r.)

Es war 1972, als ein 17jähriger Alpin-Engländer sich in die Olympia- Abfahrt von Sapporo schmiss. Im Zeichen der fünf Ringe wurde er in Lake Placid Zwölfter, 1981 stand er bei der Weltcup-Abfahrt in Gröden als Zweiter neben Erwin Resch am Stockerl und verdrängte sogar unseren Klammer Franz auf Rang sieben. Bis 1983 sorgte Konrad Bartelski für Furore auf den Pisten, dann beendete er seine Karriere. Jetzt gab es am Wörther See ein Wiedersehen zwischen dem Englis man (Hcp 17) und dem „Kaiser“. So geschehen in der Vorwoche, als sich Journalisten von der Insel in Dellach eingefunden hatten, um gemeinsam das höchst reizvolle Drumherum an Österreichs Riviera zu genießen.

Jener Bartelski, erfolgreichster britischer Downhiller aller Zeiten, traf mit vielen seiner Kollegen dabei auch Christian Kresse, Über-drüber-Kärnten-Werber (Hcp 8, GC Finkenstein), der die alten und guten Kontakte zu nutzen wusste. Kleine Nachfrage: Warum hatte man zum Event tags darauf nicht auch ein paar Kärntner Presseleute eingeladen? Das fand nämlich als „Wooden spoon“ (Holzlöffel)-Turnier in Bad Kleinkirchheim statt. Der Konrad vom Richmond Golf Club ist übrigens jetzt Produzent und Consultant /span> im Medienbereich. Dazu noch ein klitzekleines p.s.: Aus BKK gab es darüber keine Nachricht, obwohl Hotelier Markus Ronacher (natürlich) mit von der Partie war .

 

 

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GC Moosburg: Eagle Bar Revival

 GC Moosburgs berühmteste „Bar“ die „Eagle Bar“ zwischen Loch 9 und 17, stand beim Turnier der Wirts Leut wiederum im Mittelpunkt der Clubmitglieder und Gäste. Mehr: Was alles beim Turnier und nebenbei passierte,klick hier.

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GC Moosburg: Sänger Golfturnier

Jennifer Ann Hardy und Willy Schildorfer siegten. Rookie, Wolfgang König überraschte. Sängerrunde „Quartetl“ umrahmt die Siegerehrung. Nur ein Spieler spielte mehr als 36 Netto-Punkte! Mehr und alle Bilder, klick hier

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GC St. Veit: Lasse Kjus Trophy

Von Hcp.-52 auf -33. Knapp 20 Stableford Punkte Verbesserung! „Am liebsten hätte ich die ganze Welt abgebusselt“, so die junge Pia Malleg vor Freude bei der Siegerehrung. Turniersieger Peter Kuhs liebt den Golfplatz. Sieg bei allen seinen Turnier-Antritten im Club. Mehr, klick hier.

 
 
 
 

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