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Ägypten: Driven mit Pharaonen Hilfe

Das Land der Pharaonen mit ihren Pyramiden. Die Stars des Geschichtsunterrichts, wie Tutanchamun, Ramses, Nofretete, die liebliche Cleopatra oder Isis als Göttin sowie die sagenumwobenen Sphinxen, und all die anderen touristischen Attraktionen in und um Kairo  - dies allem einen Besuch abzustatten wäre toll -  eigentlich. Wären da nicht gerade die aktuellen Entwicklungen im Land.

 Wie die Geschichtsbücher es aber schrieben, hat Ägypten bewiesen, immer ein modernes Land zu sein.  Wenn auch zeitweilig Fortschritte gebremst wurden.

Ob zum momentanen Zeitpunkt vernünftig oder nicht, meine bessere Hälfte fand es trotzdem als richtig- wenn schon derzeit nicht  Kairo, dafür das Urlauberparadies  Hurghada zu besuchen. Eine Entdeckungsreise, die es wert war, wie Karin Müllak es feststellte.

El Gouna Golf - Starter House

Bild oben: El Gouna Golf

Vorweg: Ägypten ist eine Reise wert. Wenn auch momentan nicht auf den Spuren des sagenhaften Schatzes von Tutanchamun und leider auch organisatorischem Fiasko. Und so begann es:

Die Region Hurghada entlang dem Roten Meer mit den drei schönen Golfanlagen The Cascades, El Gouna und dem jüngsten, dem Madinat Makadi Golfresort war unser Reiseziel.

Knapp vier Flugstunden mit Fly Niki und einigen Querschüssen wie grauenhafte Flugzeitenänderungen (statt dem ursprünglichen angekündigten Tagflug um 10 Uhr 30 vom Abflughafen Graz ging es erst um 21 Uhr 45  und dann von Wien ins Land wo sich Asterix in Cleopatra verliebte) kamen wir stark übermüdet und zerknittert wie gut erhaltene Mumien nach ca. 14 Stunden Reisezeit, um 04 Uhr 40 in der Früh im Hotel an.

Gottlob waren dies die einzigen Unregelmäßigkeiten auf dem Weg in das Land, in dem auch die Götter die Schläger geschwungen hätten, wenn es schon damals einen Golfbazillus gegeben hätte.

Einst und jetzt, hier findet jeder, was ihm gefällt. Kultur, Strand, Tauchgründe, Surf- und Kite-Oasen, schöne Golfanlagen und Wüste, soweit das Auge reicht. Dazu die Ferienanlagen am Roten Meer mit beispielhaften Hotel- und Resortqualitäten. Mythen, Totenkult und  die grauslichen Flüche im Zusammenhang mit dem alten Ägypten,  links ins Out geschossen fanden wir tatsächlich drei Schätze. Drei Golfplätze warteten darauf, von uns „entdeckt“ zu werden.

Eines vorweg: Das Golfspiel hat in Ägypten schon lange Tradition. Bereits 1889 wurde der erste Golfplatz Afrikas in Ägypten erbaut und eröffnet. Der Mana House Oberoi Golf Club: 9 Löcher mit einer Länge von 4783 Meter unmittelbar im Schatten der Cheops-Pyramide und nur eine Wedge-Länge entfernt von der Sphinx.

Zwischenzeitlich hat man auch in Ägypten eine Golfexpansion eingeleitet. Wissend um den Wert für eine weitere wichtige Einnahmequelle des Landes. Es bleibt abzuwarten, wann Ägypten aus seiner momentanen Tiefe herauskommt. Eine Entscheidung auch, ob und wann der Golfurlauberstrom wieder vermehrt in Richtung Land der Pyramiden fließt.

Auf der Westseite des Roten Meeres, am Fuße der Ostägyptischen Alpen, die immerhin über 2000 Meter hoch sind, liegt Hurghada. Nördlich davon wurde in El Gouna, inmitten von Hotels, Restaurants und Wohn-Immobilien, ein 18-Loch Golfpatz gebaut.

Südlich, in Markadi Bay und Soma Bay, gesellten sich zwei weitere erstklassige Golfanlagen dazu.

Winter in der Wüste

Der nächste Winter kommt bestimmt und damit auch die große Frage, wohin zum Golfen?  Wir stellen Ihnen Hurghada in Ägypten als winterliche Golfdestination vor. Gehen Sie nebenbei auch ruhig fremd: Pfui, nicht, was Sie denken, sondern beim Tauchen und Schnorcheln.

The Cascades

TheCascades-at-SomaBayAltmeister Gary Player hat auf der Halbinsel Soma Bay seine golferische Duftmarke hinterlassen: den „The Cascades Golf Course“. Ein Meisterstück des Südafrikaners.  Wegen seiner Küstenlage und Wasserspiele auf zwei Löchern wird der Platz mit dem kalifornischen Pebble Beach verglichen. Der 18-Loch-Platz  ist eingebettet zwischen Meer und Wüste. Fünf Bahnen verlaufen entlang des Roten Meeres, der Rest zwischen Lagunen und künstlichen Bächen. Direkt neben der Küste kommt immer Wind ins Spiel. Dramatisch wird Golfen hier bei stärkerem Wind. Wenn es hier richtig bläst, dann stellen nicht nur die Grüns von Cascades eine echte Aufgabe dar. Hier ist es auch in der Regel etwas kühler. Pullover und Windjacke sollten im Bag immer dabei sein.

Golfclub El Gouna

Der Begriff Oase wurde selten so fast perfekt übersetzt wie hier. Die18-Loch Anlage liegt direkt neben der Steigenberger Hotelanlage. Rundum beeindruckend der Ausblick von den Fairways auf das Resort, das als Kombination aus maurischen Stilelementen, gepaart mit modernem Design, hervorsticht. Eine besondere Attraktion ist hier, dass auf einer Wasser-Range mit schwimmenden Bällen geübt werden kann.

Gene Bates und Fred Couples haben rund um eine Lagune einen extrafeinen Golfplatz komponiert. Beeindruckend auch das Clubhaus das mit Bar, Restaurant, Pool und Healthclub auch als eigenes Hotel bestehen könnte. Der ganze Platz wirkt dank breiter Bahnen einfach. Doch schnelle Greens, zahlreiche Bunker und viel Wasser rundum machen Golfspielen  hier kniffelig.

Madinat Makadi Golf Resort

Als neues Juwel am Roten Meer erweist sich trotz seiner Jugend schon der 2008 eröffnete Makadi Golfplatz. Mit seinem angeschlossenen 5-Sterne-Golfhotel und großartigen Übungsanlagen ist es jetzt schon ein hochklassiges Golfresort. Die Länge des Platzes, der sich in einer hügeligen Wüstenlandschaft befindet beeindruckt auch gute Golfer. Nicht verzagen sollten hier weniger Geübte. Sechs Abschläge pro Loch relativieren alles und sind eine faire Einrichtung auch für Rabbits.

Drei Salzwasserseen, die mit Wasserfällen untereinander verbunden sind, eine beeindruckende Pflanzen- und Baumwelt bestimmen das Aussehen positiv. Alles zusammengezählt - ein perfektes Zusammenspiel das sich als wunderbare Oase für Golfer darstellt. Das neue Golfjuwel am Roten Meer hat die Region Hurghada als Golfdestination guter Güte dargestellt.

Bild unten: Madinat Makadi Golf


 

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  • Karin Müllak, Tel.: 0676 33 62 65 1
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